Stand der Wiederherstellung

2004
Sicherung und Erfassung des historischen Baumbestandes, der Gebäude und der Wasserversorgung des Teichs. Mehr als 70 Bäume sind mindestens 220 Jahre alt und stammen daher sogar noch aus der Anfangszeit des Kleinen Tannenwalds. Aus der Bestandsaufnahme wird das Parkpflegewerk als Grundlage für die Sanierung des gesamten Gartendenkmals entwickelt.

2006
Der gesamte Teichboden ist von Bäumen, Sträuchern und Wurzeln befreit, neue Einlauf- und Auslaufbauwerke sind errichtet. Nach alten Plänen sind die Ufer des Teichs und die Insel neu gestaltet. Die neue Brücke zur Insel und die Colonade werden montiert.

2007
Colonade, Teich und Carolinenbrücke werden der Öffentlichkeit übergeben.

2008
Eingangsparterre mit Pflanzen-Ovalen und Laubengang sind fertiggestellt.

2009
Der Förderverein wird mit dem hessischen Denkmalpreis ausgezeichnet.

2010
Die Stadt kauft für 1,4 Mio. € das letzte Teilgrundstück des Kleinen Tannenwalds, der Förderverein unterstützt dies mit 100.000 €. Der Eiskeller wird freigelegt.

2011
Die Sanierung des Eiskellers beginnt. Der Rosentempel wird fertiggestellt. Die Schweizerei wird abgetragen, nachdem sie von der Denkmalbehörde umfassend fotografiert und vermessen wurde.

2012
Der Eiskeller ist in seinem ursprünglichen Zustand nahezu fertiggestellt.

2013
Der Eiskeller wird im August offiziell eröffnet. Der Bauantrag für den Wiederaufbau der Schweizerei wird eingereicht.

2014
Im Januar erfolgt der Spatenstich für den Wiederaufbau der Schweizerei, im Oktober steht bereits das komplette Fachwerk.

2015
Im Frühjahr ist das Dach gedeckt, im September sind die Wände komplett mit Lehmsteinen ausgemauert.

2016
Im November wird die fertiggestellte Schweizerei in einem Festakt offiziell an die Stadt übergeben. Dank zahlreicher kostenfreier Handwerkerleistungen und großzügiger Sponsoren wurden die Kosten für den Wiederaufbau von rund 430.000 € finanziert.

2017
Ab Mai wird die Schweizerei regelmäßig als öffentliches Informationsbüro „Landgräfliche Gärten“ genutzt

2018
Als erster Schritt zur angestrebten Wiederherstellung der Meierei soll gemeinsam mit der Stadtplanung ein Konzept für die künftige Nutzung entwickelt werden.

Als dauerhafte Zielsetzung sieht der Förderverein die nachhaltige Gewährleistung der Pflege dieser besonderen Gartenlandschaft und die weitere Belebung durch öffentliche Konzerte und kulturelle Veranstaltungen unter Einbeziehung der Schweizerei.